Die Installation GreenBridge ist 4 m lang und besteht aus 7 Segmenten, 4 Segmente haben die Maße 40 x 100 x 115 cm, 3 Segmente sind mit 30 cm etwas schmaler. Die Untergestelle sind aus Holz, alles andere ist Glas, einseitig bemalt wie bei Hinterglasbidern. (Foto: Clemens Weiss)
Warum „GreenBridge“?
Die Installation ist mein Beitrag zum „GreenBridge-Projekt: Eine grüne Brücke für Hagen“. Dabei geht es um die Umgestaltung einer innerstädtischen Hochstraße zu einem offenen Park.
Ein gläserner Park?
Wenn der Park realisiert würde, werden die einzelnen Parkelemente natürlich aus anderen Materialien sein. Obwohl auch eine gläserne Brücke vorstellbar wäre. Aber nur mit immensen Kosten.
Deine Installation ist also kein Modell im Sinne eines Architekturmodells.
Nein, sie ist als Aufmacher gedacht, als eine erste Visualisierung von Ideen. Und die einzelnen Elemente wie die Laubengänge, Parkbänke etc. sind in der Grösse nach ihrer Wichtigkeit gefertigt. Deshalb sind etwa die Autos verhältnismäßig klein gehalten, eine Perspektive wie in mittelalterlichen Gemälden.
Was ist deine Rolle bei dem GreenBridge-Projekt?
Ich bin ja so eine Art Aussenminister oder Botschafter des Projektes. Bisher wurde die Installation gezeigt im Osthaus Museum in Hagen, letztes Jahr im Kunstraum no. 10 in Mönchengladbach. Für April dieses Jahres 2026 ist eine Ausstellung in einer Kirche in Gelsenkirchen geplant.
Vielen Dank für das Gespräch!
